Peerberatung

Meine eigene früher Betroffenheit nach einer schweren Verletzung, eröffnet mir ein Verständnis für Ängste, Leiden und Orientierungsschwierigkeiten nach einem Trauma

Haltgebend

Die Anzahl der Überlebenden nach einem massiven Trauma-geschehen ist, angesichts der modernen Medizin, ständig im Steigen begriffen. Menschen mit der Erfahrung des Überlebens und Durchlebens bzw. Ankämpfens gegen die Folgen einer solch schwierigen Lebenssituation sind in unserer Gesellschaft keine Seltenheit. Das Überleben einer solchen Situation bedeutet für Menschen/Patienten mit schwerer Verletztheit vielfach einen Verlust ihres Vertrauens in Leben. Hier bedarf es einer haltgebenden Betreuung-Beratung-Therapie die den Menschen/Patienten wieder Halt in seinem Inneren finden lässt.  


Aufgreifen einer Zuversicht

Kurzdarstellung von Aspekten die nach einer Traumaerfahrung Halt geben: 

  • Im Vordergrund der Begegnung sollte ein Annehmen der neuen Lebenssituation bzw. Lebensbedingungen stehen.  
  • Zuwenden zu sich und seiner nun veränderten Lebensbasis- Plänen und/oder Zukunft.
  • Trauer – um das Verlorene, das Geschädigte, in seiner Funktionalität eingeschränkte. 
  • Werte – Thematisieren von unterschiedlichen Wertekonstrukten à Wert des Lebens.
  • Sinn/Perspektive – Perspektiven auf ein gutes, erfülltes und sinnvolles Leben diskutieren. Ein „Ja“ zum Leben finden. Den Sinn auf die menschliche Dimension bringen, damit ein Zugang zu ihm ermöglicht wird, ohne Voraussetzungen von Glauben oder Ideologie, sondern rein mit psychologischen Mitteln.

                                                                       Mag. Lämmereiner ist

 Mitverfasser des Buches

UnMÖGLICH ist gar nichts

in dem diese fünf Aspekte

des Aufgreifens einer

ZUVERSICHT

näher skizziert werden.

 

 

 

Was braucht es um die Veränderung nach dem Trauma tragen zu können?

  • Therapie oder Beratung - getragen durch mitfühlend verständnisvolle Zuwendung zum Geschehenen
  • Gemeinsames hinschauen auf die Faktizität - macht vieles bedrohliche ruhiger
  • Die ersten Schritte nach dem Trauma können den entstandenen Schaden begrenzen
  • Wahl einer Therapie, REHA oder anderweitigen Versorgung sind maßgeblich für den Heilungsprozess - das Leben nach dem Trauma

Grundvertrauen

Wesentlich ist vor allem dem/der oder den Angehörigen eine Stimme zu geben, die den Traumatisierten stärkt und ihm Vertrauen in sein Leben und die Welt zurückgibt

Es darf da auch etwas Gutes geben in unserer Welt - für jeden von uns